| Tagesprogramm vom Tag der Mahnung 2011
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11 UHR | KUNDGEBUNG
Rathaus Kreuzberg
Yorckstraße 4-11, 10965 Berlin, (U Mehringdamm)
Kreuzberger Gedenktafel für 100 Opfer
des Naziregimes 1933 bis 1945
"Die Toten mahnen - der Kampf geht weiter"
Es sprechen:
Bürgermeister Dr. Franz Schulz und
Edith Pfeiffer Tochter eines ermordeten Kreuzbergers
im Anschluss: FAHRRADKORSO der Antifaschistischen Initiative Moabit ZUM LUSTGARTEN - Stopp an Orten von Verfolgung und Widerstand -> alle Stationen zum downloaden
13 - 18 UHR | LUSTGARTEN
ZWISCHEN DOM UND NATIONALGALERIE
AUSSTELLUNGEN im Veranstaltungszelt am Alten Museum
Neofaschismus in Deutschland
Mädchen KZ-Uckermark(Eine Ausstellung der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.)
Das KZ Columbiahaus und Zwangsarbeit am Flughafen Tempelhof.
"Umkämpfte Vergangenheit - Die Erinnerung an den Spanischen Bürgerkrieg und den Franquismus"
AN DER FRIEDRICHSBRÜCKE /
BODESTRASSE: TALK UND MUSIK
Moderation: Markus Plagmann
13 - 15 UHR KONZERT
Ernst-Busch-Chor
Tiempo Nuevo / LIEDER AUS LATEINAMERIKA
Dazwischen Kurz-Talks mit: Dirk Stegemann, "Bündnis Rechtspopulismus stoppen"
Ein Vertreter der nonpd-Kampagne der VVN-BdA
aus Mecklenburg-Vorpommern berichtet
15 UHR PODIUMSDISKUSSION:
Deutschland schafft mich ab
Çiçek Bacik/ Türkischer Bund-Berlin Brandenburg
Hamze Bytyci / Amaro Drom e.V.
Gabriele Gün Tank/ Integrationsbeauftragte in Tempelhof-Schöneberg
Deniz Utlu / Autor / Manifest der Vielen
Moderation: Alke Wierth /TAZ.
ANSCHLIESSEND KONZERT
- DAAD HipHop / Iran/Berlin
- Too Funk Sistaz / HipHop
Kurz-Talk mit einer
Vertreterin des Neuköllner Appells gegen rechts
ANTIFA-CAFE DER VVN-BDA
Begegnungen und Gespräche mit Zeitzeugen und Schriftstellern: Infos
STRASSE AM LUSTGARTEN
14:30 bis 16:30 Uhr Invisibles - Menschen ohne Papiere / Straßentheater von Calaca
DISKUSSIONEN IM VERANSTALTUNGSZELT
14.30 "Fragt uns, wir sind die Letzten."
Vorstellung einer Interview-Broschüre mit Verfolgten des NS
und Menschen aus dem antifaschistischen Widerstand
und Zeitzeugengespräch mit Marianne Kaufhold.
Marianne Kaufhold wurde 1927 als Marianne Levi in Berlin geboren.
Ihre Eltern betrieben ein Herrenartikelgeschäft im Wedding,
welches während der Novemberpogrome 1938 beschmiert wurde.
Kaufhold musste im selben Jahr die Schule verlassen, weil die Nazis
sie als 'Geltungsjude' einstuften. In einer halb-legalen Schule für
Verfolgte konnte sie weiter zur Schule gehen und später unter
schwierigen Bedingungen eine Lehre beginnen.
16.30 "Massaker der Waffen-SS in Sant'Anna di Stazzema am 12 August 1944.
Italienischer Widerstand am Ende des II. Weltkrieges".
Dott.Gianfranco Ceccanei, Günter Freier,
Die Rechtsanwältin Gabriele Heinecke berichtet vom Umgang
mit den deutschen Tätern
KINDERFEST
Malen, Basteln, Schminken, Hüpfburg
100 INFOSTÄNDE
Verfolgte des Nazi-Regimes, Zeitungen,
MigrantInnen-Organisationen, Verlage,
Buchhandlungen, Antifa-
Initiativen, Jugendorganisationen,
Gewerkschaften,
Internationale
Solidaritätsprojekte
18 UHR | ABSCHLUSS-KONZERT:
18.00
Transsylvanians
"Hungarian Speedfolk"
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